„Die einzig wahre Ski-, Snowboard- und Partyolympiade“,

so hieß das Motto der diesjährigen „Skisafari“ organisiert und veranstaltet von der Skiabteilung des TuS Frickhofen.
36 Teilnehmer hatten sich durch ihre Anmeldung qualifiziert und fuhren mit Team-Busfahrer Reinhard ins olympische Dorf Wenns in den Pitztaler Hof. Leider wurde ab dem zweiten Tag noch kurzfristig die Disziplin „Magen/Darm“ ins Programm aufgenommen, auf der zwar acht Athleten- aber zum Glück nur auf der Kurzdistanz ins Rennen gingen. Den ersten Virus erwischte aber schon auf der Hinfahrt die Musikanlage von „Radio Kuihorn“. Vermutlich infiziert vom geistigen Diarrhö zahlreicher Après-Ski Interpreten, die sich auf der Festplatte verewigt hatten, musste der Rechner für drei Tage seinen Dienst einstellen. Kompensiert wurde das jedoch geschickt durch Improvisation der beiden Moderatoren, die die bekannten Jingles selbst durchs Mikro intonierten und das morgendliche Radioprogramm mit Handy-Unterstützung einiger Mitfahrer gestalteten.
Auf den Pisten gab es nur Gewinner. In Fiss/Serfaus gab es bereits die ersten Kombination-Abfahrten aus Top-Schnee und Sonne. Diese Bedingungen wurden auch für den zweiten Wettkampftag in Sölden gefordert und im Großen Ganzen erfüllt. Selbst die jährlich eingebaute „Hausbrand-Schikane“ wurde von allen Abfahrern souverän gemeistert. Aufgrund wettertechnischer und gesundheitlicher Vorsichtsmaßnahmen wurde für den dritten Tag eine Planänderung vom Komitee beschlossen. Der Pitztaler Hausberg „Hochzeiger“ wurde ins Programm aufgenommen. Diese Maßnahme erwies sich als erfolgreich. Bei besten Pisten und wenig Betrieb gab es optimale Trainingsbedingungen für den vierten Tag in Ischgl. Dort wurden allerdings die Fahrer überrascht, die vorab ihre Ski nicht mit „Buckelpisten-Wachs“ präpariert hatten. Vermutlich durch Schneefall in den Morgenstunden kam es gegen Mittag selbst auf den blauen Pisten zu einer regelrechten Achterbahnfahrt. Viel Sonnenschein vor den zahlreichen Verpflegungsstationen sorgte jedoch für Entspannung müde gefahrener Oberschenkel. Der letzte Tag in St.Anton begann recht freundlich mit vielen gelungenen Abfahrten. Dass sich gegen Mittag der Himmel zuzog erleichtert den Athleten den Aufbruch zur Heimreise. Nach fünf unfallfreien Skitagen, abgerundet mit einem unterhaltsamen Abendprogramm - unter anderem mit Karl als „Kuihorn-Model“ und den abendlichen Siegerehrungen für besondere Leistungen, wie Kai’s Erfindung des selbstfahrenden Skis, kann die Organisatorin Christine Borowka auf eine gelungene Fahrt zurückblicken.

Unser erfolgreiches Team mit Coaches in Ischgl!

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